Der perfekte Hochzeitsanzug

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Young & Gentle ist ein junges Modelabel, bei dem sich der moderne Mann Anzüge und Hemden ganz nach seinen Wünschen zusammenstellen kann. Von der Form des Revers, über das Innenfutter, bis hin zum persönlichen Monogramm sind Fantasie und Individualität keine Grenzen gesetzt. Jedes Stück ist eine Einzelanfertigung.

Über die in unserem Shop gezeigten Anzüge hinaus, können wir diverse weitere hochwertige Stoffe namhafter Webereien aus Europa anbieten. Die jeweilige Konfektionsgröße kann ganz nach Belieben angeglichen werden, so dass die individuelle Passform gemäß der eigenen Körpermaße optimiert wird.

Dadurch möchten wir jedem Mann einen ganz besonderen und persönlichen Anzug bieten. Wir durften schon viele Bräutigame mit ihrem Traumhochzeitsanzug ausstatten und konnten somit dazu beitragen, dass für viele Pärchen der wohl wichtigste Tag des Lebens noch ein kleines bisschen schöner wurde.

Doch was macht den perfekten Hochzeitsanzug eigentlich aus? Und kann man überhaupt allgemeingültig sagen, dass ein bestimmter Anzug „der Beste“ für diesen Anlass sei? Wohl kaum, denn jeder Mann, jedes Paar sowie jede Hochzeitsfeier ist individuell. Daher sollte der Hochzeitsanzug entsprechend der jeweiligen Ansprüche und des persönlichen Geschmacks abgestimmt werden.

In vielen Köpfen ist immer noch der klassische Smoking. Elegant, zeitlos, stilecht.

Im Ausland wird der Smoking als „Tuxedo“ (USA) oder „Dinner Jacket“ (England) bezeichnet. Der „Smoking“, übersetzt also „Raucheranzug“, ist im engeren Sinne eigentlich ein Jacket, welches die Gentlemen im Rauchersalon bei einer Zigarre und einem Cognac getragen haben.

Diesen Smoking kennt man oftmals in Bordeaux-Rot, während das Dinner Jacket meist weiß ist. Zur Hochzeit eignet sich vor allem jedoch der klassische Smoking, der stilecht in Nachtblau mit einem schwarzen Schalkragen aus Satin getragen wird. Das Jacket wird hierbei mit nur einem satinierten Knopf versehen. An die Seiten gehören satinierte Paspeltaschen, auch bei der Hose, wo sich zusätzlich ein seitlicher Satinstreifen befindet, der Galon.

Satin ist also ein wiederkehrendes, edles Element des Smokings. Gehalten wird die Hose von einem Riegel, da man weder Gürtelschlaufen, noch Hosenträger zum Smoking trägt. In manchen Kulturen ist auch der Kummerbund noch ein weit verbreitetes Accessoire. Der Hosenabschluss ist gerade und ohne Umschlag, es gibt keine Gesäßtaschen.

Ideal dazu passt ein reinweißes Hemd mit Smoking-Kragen, verdeckter Knopfleiste und einer Umschlagmanschette, sodass die eleganten Manschettenknöpfe zum Einsatz kommen können. Zudem wird der Smoking mit klassischen Oxford-Schuhen aus schwarzem Lackleder kombiniert. Eine schwarze, selbstgebundene Schleife rundet das Outfit in perfekter Manier ab.

Wer es etwas unkonventioneller mag, der kann auch bei der Hochzeit auf einen Anzug ausweichen. Dabei stellt sich als erstes die Frage, ob es ein Einreiher oder ein Zweireiher sein soll. Der Einreiher wird meist auch im Businessalltag getragen, weshalb das Auge daran gewöhnt ist. Es gibt verschiedene Anzahlen an Knöpfen, wobei heute meistens zwei Knöpfe zum Einsatz kommen, was etwas lässiger wirkt.

Die traditionellere Variante wären drei Knöpfe. Der Anzug kann mit Paspel oder sogenannten Pattentaschen versehen werden. Wichtig ist, dass eine gewisse Einheitlichkeit hinsichtlich der vorderen Sakko- und der** seitlichen Hosentaschen** erfolgt. Heute werden die seitlichen Sakkotaschen auch gern mal leicht angeschrägt, wodurch der Taillierung optisch ein wenig geschmeichelt wird und das Sakko sportlicher wirkt.

Zu festlicheren Anlässen, wie der Hochzeit, kann auch gern** eine Weste** getragen werden. Bei der Wahl des Hemdes gibt es nahezu keine Einschränkungen, nur farblich sollte es gut abgestimmt sein.

Wer glaubt, dass der Zweireiher aus der Mode gekommen sei, da er ihn nur von Mafiosi früherer Tage wie Al Capone kennt, der täuscht sich. Im Gegenteil, der Zweireiher erlebt einen Revival und zeugt von einem gewissen Stilbewusstsein. Man trägt ihn entweder mit vier oder sogar sechs Knöpfen, wobei davon meist nur vier Knöpfe geschlossen werden. Ganz geöffnet werden die Knöpfe nicht.

Das Revers ist meist aufsteigend, etwas breiter und dadurch markant. Klassisch wird es mit geraden Patten-, sowie vorne mit einer Leistentasche versehen. Bei der Hose wird auf französische Taschen zurückgegriffen, welche man beispielsweise auch von der Chino kennt. Der Hosenabschluss wird gern mit einem Umschlag verarbeitet und auch Bundfalten sind nicht unüblich. Zudem bietet sich hier hervorragend die Gelegenheit der Anwendung von Hosenträgen, da sie den klassischen Stil auf charmante Weise komplettieren.

Ganz besonders wichtig: Der vordere Abschluss des Sakkos sollte gerade und nicht rund sein. Insbesondere für Männer mit üppigeren Körperformen eignet sich der Zweireiher hervorragend, da er ohnehin nicht sehr Figurbetont geschnitten wird.

Unserer Meinung nach kann heute jeder Anzug-Stil bei der Hochzeit getragen werden, sofern er denn zu den restlichen Gegebenheiten der Hochzeit passt. Das besagt auch unsere Erfahrung mit Hochzeitskunden. Viele Paare legen immer mehr Wert auf ein möglichst einheitliches Ensemble, was sich insbesondere in Farben ausdrückt.

Nimmt man es also ganz genau, so geht es schon bei der Farbwahl des Tischgedecks, der Blumen und vor allem des Brautkleides los.

Die Farbe des Brautkleides – heute wird oftmals ein Creme-Ton bevorzugt – sollte idealerweise von dem Hochzeitshemd des Mannes und eventuell auch vom Einstecktuch wieder aufgegriffen werden. Daraus ergeben sich unweigerlich gewisse Farbkombinationen, die mehr oder weniger gut passen. Cremefarbenes Hemd und grauer Anzug? Bitte nicht! Dunkelblau passt hier jedoch ganz hervorragend und kann insbesondere zu einer Sommerhochzeit gut getragen werden.

Wenn der Bräutigam es ganz besonders gut machen möchte, so kann er das Innenfutter des Anzugs, sowie seine Schleife oder Krawatte farblich auf den Hochzeitsstrauß und die Accessoires seiner Braut abstimmen. Doch Vorsicht! Es gilt nicht zu viele Farben miteinander zu kombinieren, da dies oftmals unruhig auf das Auge des Betrachters wirken kann. Drei bis vier gut abgestimmte Farben des Bräutigams sind unserer Meinung nach ideal. Wer seinem Hochzeitsanzug den letzten Schliff geben möchte, kann beispielsweise auch ein Monogramm mit dem Hochzeitsdatum diesem besonderen Tag widmen.

Was den sonstigen Stil des perfekten Hochzeitsanzugs angeht, so sind der Fantasie des Bräutigams heute keine Grenzen mehr gesetzt. Ganz gleich welche Form des Revers oder was für eine Knopfvariante er wählt, es soll ihm gefallen und seinem Geschmack entsprechen.

Wichtig ist jedoch, dass die Stoffqualität dem Anlass würdig und dementsprechend hochwertig ist. Ein Super110er bis Super150er Zwirn darf es schon sein, je nachdem wie oft der Anzug nach der Hochzeit noch zum Einsatz kommen soll. Während ein Super110er Schurwollstoff auch für den Alltag taugt, ist der Super150er etwas empfindlicher und sollte nur für besondere Anlässe aus dem Schrank geholt werden. Im Herbst wird auch gern Tweed getragen, was ebenfalls einen edlen, englischen Charakter mit sich bringt.

Von entscheidender Bedeutung für einen guten Hochzeitsanzug ist dessen Passform und Schnitt. Wer häufiger Anzugträger ist und seine Konfektionsgröße kennt, wird hier keine Probleme bekommen. Und auch beim Schnitt kann der individuelle Geschmack verwirklicht werden. Egal ob modisch tailliert, ein kürzeres, modernes Sakko oder ein schmaler geschnittenes Hosenbein. Der Bräutigam von heute darf seinen Hochzeitsanzug so tragen, wie er es mag und sich wohl fühlt.

Letztendlich können wir also festhalten, dass sich ein Gentleman nach den Farben des Hochzeitskleides seiner Liebsten richtet. Auch die allgemeinen Hochzeitsfarben sollten berücksichtigt werden und im Hochzeitsoutfit wiederkehren. Ein edles Tuch ist an dem wohl schönsten Tag des Lebens Pflicht (!), wobei es nicht immer der Stoff einer namhaften Weberei sein muss.

Zusammenstellung und Schnitt obliegen dem persönlichen Geschmack des Bräutigams, denn stilechte Individualität ist in!

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