Blumenkinder auf der Hochzeit

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Blumenkinder (oder auch Streuengel genannt) sind bei Hochzeiten sehr beliebt. Es kann der Trauzeremonie einen besonders romantischen Touch geben, wenn ein oder mehrere hübsch gekleidete Kinder, das Brautpaar aus der Kirche oder dem Standesamt begleiten.

Das Blumenstreuen eines Kindes ist ein heidnischer Brauch. Durch den Duft der Blumen sollten die Fruchtbarkeitsgötter auf das Brautpaar aufmerksam werden und für den Kindersegen sorgen. Darüber ist man sich heutzutage wahrscheinlich nicht mehr bewusst.

Immerhin übernehmen ja oft die Kinder des Brautpaares den Blumendienst, sodass die Fruchtbarkeitsgötter nicht mehr herausgefordert werden müssen/ sollen. Falls Ihr schon eigene Kinder habt, ist das Blumenstreuen eine schöne Möglichkeit, ihnen einen festen Platz in der Zeremonie zu geben. Sie haben dann auch ihren großen Auftritt bei der Hochzeit und fühlen sich gebraucht.

Aber auch wenn ihr (noch) keine Kinder habt, müsst Ihr nicht auf Blumenkinder verzichten. Wahrscheinlich gibt es in Eurem Familien- und Freundeskreis genug süße Kleine, die die Aufgabe mit Stolz übernehmen würden.

Es ist übrigens egal, ob das Blumenkind ein Junge oder ein Mädchen ist. Auch die Anzahl der Kinder ist nicht festgelegt.  Es kann nur ein Blumenkind geben oder gleich vier… Das könnt Ihr je nach Geschmack und natürlich Möglichkeit entscheiden.

Blumenkinder sind nicht nur etwas für Sommerhochzeiten. Stellt Euch vor, wie Ihr bei Eurer Winterhochzeit aus der Kirche kommt und die Blumenkinder bunte Blütenblätter in den weißen Schnee werfen… Es gibt trotz aller Leichtigkeit, die die Blumenkinder versprühen sollen, einiges zu beachten.

Ihr müsst vorher bei der Kirche oder dem Standesamt anfragen, ob das Blumen- oder Reisstreuen überhaupt erlaubt ist. Es kann auch sein, dass Ihr Euch anschließend selbst darum kümmern müsst, dass die Blüten wieder entsorgt werden.

Das ist sehr schnell erledigt, allerdings müsst Ihr Euch vorher jemanden organisieren, der diese Aufgabe übernimmt, damit Ihr nicht an Eurem Hochzeitstag mit dem Besen anrücken müsst. Die Blütenblätter gibt es mit etwas Glück gratis in Blumenläden oder Gärtnereien. Ihr müsst nur rechtzeitig Bescheid geben.

Die Outfits der Blumenkinder sollten natürlich aufeinander abgestimmt sein. Beliebt sind Weiß- oder Crèmetöne oder die altbekannt Rosa-Hellblau-Kombination. Wenn Ihr ein Farbmotto habt, könnt Ihr die Kinder natürlich in dieses einbinden. Sofern Ihr nicht die Eltern der Kinder seid, dürft Ihr nicht vergessen, die anderen Eltern über Eure Wünsche zu informieren. Falls es das Budget zulässt, solltet Ihr zumindest anbieten, die Kosten für die Kleidung der Blumenkinder zu übernehmen oder wenigstens einen Teil beisteuern.

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